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Kontakt

Arbeitsgemeinschaft für den Wald
Brigitte Wolf
Ebnetstrasse 21
3982 Bitsch VS

Tel. +41 (0)27 927 14 33
info@afw-ctf.ch

Ist der Wald ein idealer Ort als Schulzimmer?

Am 30. Oktober lud die Arbeitsgemeinschaft für den Wald zu einem «Runden Feldtisch» nach St. Gallen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Einblick in die Basisstufe der Waldkinder St. Gallen und diskutierten über die Frage «Ist der Wald ein idealer Ort als Schulzimmer?». Dabei standen neben den pädagogischen Aspekten Fragen zur Waldbenutzung und zu den Folgen von Waldschulen für den Wald im Vordergrund. Folgende acht Referate standen der Diskussion zugrunde:
  • Christoph Kuhn, Leiter des Forstbetriebes der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, machte sich Gedanken zu den Waldschulen aus Sicht des Forstdienstes.
  • Hans Anderegg, Pädagogischer Mitarbeiter beim Bildungsdepartement des Kantons St. Gallen, gab einen Überblick über die Richtlinien bei der Bewilligung und Aufsicht von Waldschulen im Kanton St.Gallen.
  • Regula Borrer, Geschäftsleiterin Waldkinder St. Gallen, referierte über die Geschichte, Organisation und Ziele der Waldschule St. Gallen.
  • Marius Tschriky, Lehrperson der Waldbasisstufe St. Gallen, gab einen Einblick in das pädagogische Konzept bei den Waldkindern St. Gallen.
  • Nadia Mavroudis, Präsidentin Pädagogische Kommission Unterstufe Kanton St. Gallen, erzählte von Erfahrungen mit Waldschulkindern in der Volksschule.
  • Dorothee Häberling, Leiterin der Naturschulen Zürich, stellte das Modell der Zürcher Naturschulen vor.
  • Nicola Pedrini, Regionalkoordinator Südschweiz der Stiftung SILVIVA, gab einen Überblick über die Bildungsangebote im Wald.
  • Marcel Murri, Abteilung Wald des Kantons Aargau, beleuchtete die rechtlichen Aspekte von Waldschulen.

In der Diskussion waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass die Waldschulen einen wertvollen Beitrag in der Erziehung, Bildung und Natursensibilisierung der Kinder leisten, dass die Fragen rund um die Nutzung des Waldes und die Errichtung von harter Infrastruktur durch Waldschulen aber vielfältig sind und es keine einfachen Lösungen gibt. Die Entwicklung von Waldschulen steht erst ganz am Anfang, und das Thema wird die Kantone und Gemeinden noch intensiv beschäftigen.